Dienstag, 3. April 2018

Nur Reste

ein Rest grüner Sweat und ein Rest grauer Sweat ergeben ein Lieblings-Sweatshirt.


 mit selbstgemachtem Größenetikett

und Label.

Was macht Ihr aus euren Resten?



Das ist Kreativ für den Creadienstag

Freitag, 23. März 2018

Ich bin dankbar ...




dafür, dass ich nach einem Fest putzen muss -
denn das bedeutet, dass ich Freunde habe

für die Steuern, die ich bezahle -
denn das beteutet, dass ich Arbeit habe

dafür, dass meine Kleider ein bisschen 
eng sind - denn das bedeutet, 
das ich Essen habe

dafür, dass ich den Rasen mähen muss, die 
Fenster geputzt werden müssen und die Regenrinne
gesäubert werden muss - denn das bedeutet,
dass ich ein Zuhause habe
 
für den Schatten, der meine Arbeit bewacht - 
denn das bedeutet, das ich draußen in der  Sonne bin

für alle Klagen über Politiker -
denn das bedeutet dass wir Meinungsfreiheit haben

dafür, dass ich eine weite Strecke 
zum Parkplatz laufen muss -
denn das bedeutet, dass ich mir ein Auto leisten kann

für meine hohe Heizkostenrechnung -
denn das bedeutet, dass ich es warm habe

für die Frau neben mir, die falsch singt -
denn das bedeutet, dass ich hören kann

für den Wäscheberg auf dem Bügelbrett -
denn das bedeutet, dass ich Kleidung zum
Anziehen habe

für Müdigkeit und schmerzende Muskeln am Abend -
denn das bedeutet, dass ich hart arbeiten konnte

für den Wecker, der morgens klingelt -
denn das bedeutet, dass ich wieder einen Tag zum Leben habe!

 
(Unbekant)




Dienstag, 13. März 2018

Täschchen

... nur so weil es Spaß macht und weil man immer mal wieder eine kleinigkeit zum Verschenken braucht.



und weil man es gerne bei Creadienstag zeigt.

Mittwoch, 7. März 2018

Das Wünschespiel



Fünf Kinder Spielen das Wünschespiel. Alle fünf haben nacheinanderdie Frage zu beantworten: „Wenn du einen wunsch frei hättest, was würdest du dir wünschen?“ Sieger ist, wer den besten Wunsch vorbringt. Das erste Kind sagt:  „Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir Schokoladeneis wünschen.“ Es ist ein heißer Tag und dieses Kind liebt Schokoladeneis. - Das zweite Kind sagt: „Wenn ich einen wunsch frei hätte, würde ich mir eine Eisfabrik wünschen. Dann kann ich Eis essen, so oft ich will.“ Das erste Kind bedauert die Bescheidenheit seines Wunsches. Das dritte Kind sagt: „Ich wünsche mir einen Haufen Geld, eine Milliarde! Damit kann ich mir eine Eisfabrik, einen Bonbonladen und meinen eigenen Hamburger-Imbiss kaufen und dann esse ich Hamburger und Pommes, so viel ich will, und meine Mama kann nichts dagegen machen! Und dann habe ich immer noch genug Geld übrig, um mir alles zu kaufen, was mir gerade einfällt.“ - Jetzt fast sich das zweite Kind innerlich an den Kopf, weil es sich mit einer Eisfabrik begnügt hat und das dritte Kind mit seiner Milliarde viel schlauer war. - Das vierte Kind sagt: „Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir drei Wünsche wünschen. Mein erster Wunsch geht für die Eisfabrik drauf, mit dem zweiten wünsche ich mir eine Milliarde und mit dem dritten drei neue Wünsche. So kann ich immer weiter wünschen und muss nie aufhören.“ - Dem muss sich sogar das Kind, das sich eine Milliarde gewünscht hat, geschlagen geben. Die ersten drei Kinder blicken zum vierten auf und bewundern sein Genie.Grenzenloses Wünschen - wie sollte das noch zu schlagen sein? - Aber das fünfte Kind schafft es doch. Leise sagt es: „Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir wünschen, so zufrieden zu sein, dass ich nie mehr den Wunsch hätte zu wünschen.“ - Natürlich gewinnt dieses letzte Kind das Wünschespiel.

Ajahn Brahm


Dienstag, 16. Januar 2018

Schlicht in Grün


Bei'm durchstöbern meiner Stoffe fiel mir ein Tannengrüner Sweatshirt Stoff in die Hände von dem ich gar nicht mehr wusste das es den gibt. Und da mein Wurstradelkind gerade Swearshirts braucht und seien sie nur für die Baustelle, habe ich ein Raglanshirt in einer sehr einfachen Varianten genäht. Ein bisschen pepp musste dann doch sein, die Raglannähte habe ich mit einer selbstgenähter Paspel versehen. Und das Shirt wird jetzt doch kein Baustellen-Shirt.




Schnittmuster: sein Vanco von Meine Herzenswelt
Stoff:     Baumwollsweat ohne Elastan

Und heute darf er zu den  Creativen 

Sonntag, 24. Dezember 2017

Wünsch dir was!



Auf gut Glück landete der kleine Engel vor einem großen weißen Haus, in welchem der Präsident eines sehr großen Landes residierte. Unbemerkt gelangte er ins Arbeitszimmer des Präsidenten, der gerade eine große Rede einstudierte, die man für ihn geschrieben hatte. Als der Präsident den kleinen Engel entdeckte, lachte er und freute sich, glaubte er doch, diesen Weihnachtsgruß schickte ihm sozusagen als Gag seine vertrauttesten Mitarbeiter zur Aufmunterung.
"Hallo Engelchen", begrüßte der Präsident den Außerirdischen, "wie geht´s?"
"Danke, gut", erwiderte der kleine Engel etwas verlegen, "haben Sie einen speziellen Wunsch? Der Herr schickt mich und wird Ihnen erfüllen, was auch immer Sie begehren".
"Nun", sagte der Präsident nach einigem Zögern etwas theatralisch, "so wünsche ich mir von Gott dem Allmächtigen ein nobles kleines Kistchen mit den erlesensten Zigarren".
"Zigarren", wiederholte der kleine Engel etwas perplex und dachte unwillkürlich an die Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies. "Zigarren", wiederholte er noch einmal und schüttelte ungläubig seinen goldenen Lockenkopf.

Dann kam der von allen Menschen so heiß ersehnte Heilige Abend und insbesondere die Wünsche von den drei Menschen wurden gewissenhaft von Gott, dem Herrn, erfüllt: Der kleine Junge fand von nun an, wann immer er sich in die Tasche griff, ein Bonbon darin oder ein zuckersüßes Stück Schokolade; der Obdachlose gewann mit seinem Los eine lebenslange Rente, die ihn aus seiner Not befreite und der Präsident jenes großen Landes, der sich den Weltfrieden hätte wünschen können, bekam seine erlesenen Zigarren, mit denen er Rauchringe blies gen Himmel.

Der kleine Engel musste, was er wirklich ein wenig bedauerte,nie mehr hinunter auf die Erde, denn der Herr hatte ein Einsehen und sprach: "Ihre doch etwas seltsamen Wünsche können die Menschen sich hinfort auch ohne mein Zutun erfüllen!"

Aus "Der Stadt in der Schachtel" von Stefan Grimm


Ich Wünsche Euch allen eine erfüllte Zeit, Gesundheit und Frieden.

Sonntag, 17. Dezember 2017

... Wünsch dir Was!

 

In der Ströbitzer Hauptstraße traf er auf ein Kind, das im Garten des elterlichen Hauses gerade einen Schneemann baute. An dieses Kind trat der kleine Engel heran.
"Hallo kleiner Mann", sprach er, "das wird ja ein prächtiger Schneemann!"
"Mmh", nickte der Junge und musterte sein Gegenüber etwas misstrauisch. "Du bist nicht von hier".
"Da hast du recht", antwortete der kleine Engel, "ich komme nämlich von weit her."
"Aus Berlin?"
"Nein, nicht aus Berlin, von viel weiter komm ich her. Ich komme direkt vom Himmel." Und der kleine Engel begann sein Lieblingslied zu intonieren: "Vom Himmel hoch da komm ich her..."
Nachdem er damit geendet hatte, fragte der erstaunte Junge: " Du bist echt ein Engel?"
"Natürlich bin ich ein echter Engel, was hast du denn gedacht?"
"Weiß nicht aber mein großer Bruder sagt, dass es keinen Weihnachtsmann gibt und dass die Geschenke unsere Eltern besorgen."
"Wenn du meinst", erwiderte der kleine Engel etwas gekränkt, "aber vielleicht hast du ja doch einen besonderen Wunsch, den nur ich dir erfüllen kann".
"Einen besonderen Wunsch?" Der kleine Junge überlegte.
"Also, wenn ich mir wirklich etwas Besonderes wünschen könnte, dann würde ich mir wünschen, dass jedes Mal, wenn ich in die Tasche greife, ich ein Bonbon darin finde oder ein Stück Schokolade".
Der kleine Engel fand diesen Wunsch zwar nicht gerade ausgesprochen besonders, aber er versprach ihn zu Weihnachten zu erfüllen, verabschiedete sich von dem kleinen Baumeister und machte sich auf die Suche nach einem sehr armen Menschen.

Diesen sehr armen Menschen entdeckte der kleine Engel in Gestalt eines Obdachlosen, der bettelnd und frierendneben dem Eingang eines großen Kaufhauses saß, aus welchem Menschen herausströmten, die ihn nicht beachteten und Menschen hineindrangen, welche ihn ebenfalls links liegen ließen. Der kleine Engel legte ein Lotterielos in den Hut des Obdachlosen, worauf dieser verwundert aufblickte.
"Dieses Los", erklärte der kleine Engel, "wird am Weihnachtsabend gewinnen, wenn du willst, dass deine Not ein Ende hat." Misstrausch nahm der Obdachlose das Stück Papier in die Hand und betrachtete es von allen Seiten.
"Ein Hauptgewinn, wenn du willst", sprach der kleine Engel und fuhr fort: "Willst du, dass du gewinnst?"
"Ich würde schon gerne ein anderes Leben führen", sagte der Obdachlose, "und ich danke dir auch für das Los. Ob ich aber damit gewinnen werde, halte ich für unwahrscheinlich."
"Du wirst damit gewinnen", versprach der kleine Engel, "warte nur noch bis zum Heiligen Abend damit, dann wirst du schon sehen."
Mit diesen Worten verabschiedete sich der kleine Engel und machte sich auf die Suche nach einem geeigneten Präsidenten, den er mit der himmlischen Erfüllung eines Wunsches beglücken könnte. Mehrmals umkreiste der kleine Engel die Erde der Menschen und besah sich genau die unterschiedlichsten Präsidenten, die wenigstens eines gemeinsam hatten: sie brauchten nichts. Eine sehr schwierige Aufgabe für den kleinen Engel, wollte er doch auch einem von ihnen etwas Gutes tun. Aber wem?


Fortsetzung folgt.

Aus "Die Stadt in der Schachtel" von Stefan Grimm